Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

Das war eine tolle Veranstaltung

Infoveranstaltung der Gemeinde Ratekau am 7. November 2012 in der Moen-Halle

Ca. 500 Ratekauerinnen und Ratekauer aus der ganzen Gemeinde kamen, um sich die Ausführungen von Bürgermeister Keller zum Projekt Feste Fehmarnbeltquerung und zum laufenden Raumordnungsverfahren zur Schienenhinterlandanbindung anzuhören. Herr Weppler vom Kreis Ostholstein vertiefte die Informationen zu den Gutachten und Frau Dr. John, Rechtsanwältin, erklärte den Ablauf eines Raumordnungsverfahrens und welche Möglichkeiten jeder Einzelne hat, sich mit seinen Betroffenheiten dort einzubringen.

Vor allem wurde eines deutlich: Niemand kann sich darauf verlassen, dass er nicht betroffen sein wird. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es durchaus möglich, dass nicht nur bisher vernachlässigte Trassenvarianten plötzlich wieder stärker in den Fokus rücken. Es ist auch durchaus möglich, dass ganz neue Streckenführungen von der Landesplanungsbehörde eingebracht werden.

Deshalb appellierten Frau Dr. John, vor allem aber Bürgermeister Thomas Keller eindringlich an alle Anwesenden, sich am ROV zu beteiligen und alle Betroffenheiten möglichst genau darzulegen. Hierzu wird die Gemeinde nicht nur die kompletten Unterlagen und Gutachten ausgedruckt zur Verfügung stellen, sie wird auch Hilfestellung bei der Formulierung von Betroffenheiten leisten. Näheres hierzu erfahren Sie auf der Internetseite der Gemeinde Ratekau www.ratekau.de

Und noch eines wurde deutlich.Den Fragen der Zuhörer konnte man entnehmen, dass die Empörung über die Handlungsweise der Bäderorte und vor allem über die klare Positionierung unseres Landrats Reinhard Sager, die Güterverkehrstrasse müsse an die Autobahn gelegt werden, groß war. Das trieb dann auch viele an unseren Infostand, wo wir um neue Mitglieder warben. Und wir müssen sagen, alle Achtung!

Wir haben heute, 9 Tage nach der Gründung der BI, 384 Mitglieder.

Dennoch stehen wir am Anfang, denn viel zu viele Betroffene wissen noch nicht, was da auf sie zu kommt. Wir sind auf Sie angewiesen. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn, Freunden, Bekannten. Werden Sie aktiv und helfen Sie, alle Menschen in der Gemeinde Ratekau wach zu rütteln. Werben Sie weitere Mitglieder! Wir müssen sehr viele sein, damit man uns ernst nimmt.



 Unser Infostand - vor dem Ansturm

Luschendorfer Protest

Wir freuen uns über prominente Unterstützung. 

Bastian Sick, der bekannte Autor der Buchreihe

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, steht an

der Seite der Beltquerungsgegner.

 

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© Kerstin Fischer