Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

Jetzt ist der Damm gebrochen!

Ministerpräsident Torsten Albig hat's vorgemacht, da wollen natürlich andere nicht hintenan stehen. Der Fahrgastverband Pro Bahn hat bezüglich möglicher Trassenvarianten eigene Ideen entwickelt und möchte jetzt die Güterzüge statt durch die Orte an der Bestandsstrecke lieber durch die Orte an der Bahnstrecke Lübeck-Kiel leiten. Allerdings nur bis Gleschendorf. Von dort soll es über Oevelgoenne an die westliche Umfahrung Neustadt gehen. Der Personennahverkehr bleibt auf der Bestandsstrecke.

Prima. Es wird interessant zu hören, was in den nunmehr neu betroffenen Orten über diese Variante gedacht wird.

Wann wird endlich allen klar, dass ein Verschieben der Trasse nicht die Lösung des Problems bedeutet? Im Gegenteil. Es werden neue Betroffenheiten geschaffen. Was soll so etwas?

Der einzige Grund für solche Ideen kann doch nur in dem Wunsch liegen, den gerade jetzt sehr stark gewordenen Widerstand gegen die Feste Fehmarnbeltquerung zu zersplittern. Das lassen wir nicht zu!

Oh heiliger St. Florian, verschon' mein Haus, zünd' andre an
PRO BAHN schlägt neue Trassenvariante zu[...]
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Was für eine tolle, eindrucksvolle Veranstaltung der Beltquerungsgegner am 15.4. in Lübeck. 

Es war eine beeindruckende Demonstration vor dem Atlantic-Hotel in Lübeck, anlässlich der IHK Veranstaltung zur "Festen Fehmarnbeltquerung", auf der auch Ministerpräsident Torsten Albig sprach. Mehr als 200 Menschen versammelten sich ruhig, hielten Plakate und Banner. In einem schwarzen Sarg wurde Ostholstein zu Grabe getragen. Susanne Brelowski von der Allianz gegen eine Feste Fehmarnbeltquerung hielt eine bewegende Trauerrede. Ein Berg weißer Blumen wurde von den Trauergästen auf dem Sarg niedergelegt. Torsten Albig kam und sprach lange mit den Demonstranten vor dem Hotel. Natürlich hat das Gespräch mit dem Ministerpräsidenten keine neuen Erkenntnisse gebracht. Das haben wir auch nicht erwartet. Aber wir haben deutlich gemacht, dass der Widerstand gegen das Projekt "Feste Fehmarnbeltquerung" so stark ist wie nie zuvor. Dazu hat natürlich auch der Brief von Herrn Albig an die Bürgerinitiativen beigetragen, in dem er sich klar für die 2+1 Trassenvarianten ausspricht und somit dem Ergebnis des Raumordnungsverfahrens erheblich vorgegriffen hat. Trotz allem war es ein ruhiges, sachliches Gespräch, an dessen Ende ihm eine ToDo-Liste, ein Buch sowie die Antwort der Allianz auf sein Schreiben an die Bürgerinitiativen überreicht wurde. Sieht man von den wenigen, durchaus berechtigten Zwischenrufen besorgter Bürger und Bürgerinnen einmal ab, war es eine würdige Beerdigung Ostholsteins.  So wie wir es uns vorgestellt haben. Der NDR filmte und machte Interviews,  Vertreter anderer Zeitungen mischten sich unter die Demonstranten und fingen die Stimmung ein. Nur der Vertreter der Lübecker Nachrichten war nirgendwo zu entdecken, was sich in seiner Berichterstattung durchaus wiederspiegelt. Vielleicht hätte Herr Tönnemann herauskommen sollen, dann hätte er diese beeindruckende Veranstaltung der Beltquerungsgegner miterleben und in seinem Bericht über die IHK Veranstaltung ein paar treffendere Worte für das Geschehen vor dem Hotel finden können.

Von den Bürgerinitiativen überreichte ToDo-Liste
Albigs ToDoListe.pdf
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Schreiben des Ministerpräsidenten Torsten Albig
Schreiben_MP_BI_RTK_11_04_2013.pdf
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Wir freuen uns über prominente Unterstützung. 

Bastian Sick, der bekannte Autor der Buchreihe

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, steht an

der Seite der Beltquerungsgegner.

 

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© Kerstin Fischer