Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Nächste Sitzungen:

Dialogforum Schienenanbindung FFBQ

Donnerstag, 05. Juli 2018  -  16.30 Uhr

Gewerbezentrum Oldenburg, Neustädter Str. 26-28, 23758 Oldenburg

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Runde Tische

Runder Tisch Nord (Oldenburg i.H. bis Fehmarn)

27.  August, 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr, Bildungs- und Kulturzentrum Oldenburg i. H. , Göhler Straße 56, 23758 Oldenburg in Holstein.

Runder Tisch Mitte (Altenkrempe bis Damlos)

27. August 2018, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Bildungs- und Kulturzentrum Oldenburg i.H., Göhler Straße 56, 23758 Oldenburg in Holstein.

 

Runder Tisch Süd 1 (Scharbeutz bis Neustadt i.H.)

29. August 2018, 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr, voraussichtlich in der Gemeinde Scharbeutz.

Runder Tisch Süd 2 (Lübeck bis Timmendorfer Strand)

29. August 2018, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, voraussichtlich in der Gemeinde Scharbeutz.

 

Beltretter-Aktion am 7. Mai 2016 in Lübeck!

Es ist ja nicht so ganz leicht, die Aufmerksamkeit der Lübecker auf das Thema Feste Fehmarnbeltquerung zu lenken. Wenn aber das Interesse geweckt wurde, dann wurde es auch interessant am 7. Mai auf dem Marktplatz mitten in Lübeck. So sind viele gute Gespräche, ein schönes Bild für Frau Merkel, 64 Geburtstagskarten und einige glückliche Gewinner der attraktiven Preise das Ergebnis unserer BELTRETTER Aktion. 

Der Wochenspiegel schreibt dazu:

20.05.2016

Der Lübecker Marktplatz stand am 7. Mai ganz im Zeichen des blauen Kreuzes

20.05.2016

Wir sind Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ratekau, die sich dagegen wehren, dass Güterzüge durch ihre Gemeinde geleitet werden sollen, obwohl der Nutzen einer festen Fehmarnbeltquerung in Frage zu stellen ist.
Wir sind keine Bahngegner. Als umweltbewusste Bürgerinnen und
Bürger unterstützen wir die Forderung nach Umlagerung von Güterverkehr „von der Straße auf die Schiene - von der Schiene auf das Schiff“.

Allerdings sind die meisten von uns Gegner von prestigeträchtigen Großprojekten deren wirtschaftlicher Nutzen sich in märchenhaften Versprechungen für die Zukunft darstellt, bisher aber noch nicht belastbar nachgewiesen wurde. Mit dem Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung und dem dann notwendigen Aus-/Neubau der
Schienenhinterlandanbindung wird kaum neuer Güterverkehr generiert, sondern hauptsächlich das bestehende Frachtaufkommen umgelagert. Es gibt bereits eine funktionierende Güterbahnverkehrstrasse über Flensburg und den Großen Belt, ebenso wie eine Schiffsverbindung über den Fehmarnbelt. Man muss ernsthaft  die Frage stellen, ob diese Verschiebung ein so großes Maß an Zerstörung von Natur und Umwelt rechtfertigt.

Unabhängig von diesen grundsätzlichen Erwägungen sind derzeit Bestrebungen von Land und Kreis im Gange, die sich als brandgefährlich für alle Orte/Gemeinden im Untersuchungskorridor erweisen, die sich nicht mit dem schönen Titel „Bäderort“ schmücken können, weil sie nicht direkt an der Küste liegen. Das heißt nicht, dass sie keine wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Schäden zu befürchten
haben. Das heißt einfach nur: Es sind keine Bäderorte, also für die Durchführung möglicher Schienentrassen freigegeben.

Wir von der BI Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge
durch unsere Gemeinde
lehnen es ab, durch eigene Trassenvorschläge andere Orte/Gemeinden zu belasten. Es ist nicht die Aufgabe von uns Betroffenen, Überlegungen zu möglichen Trassenverläufen anzustellen. Das können wir gar nicht, dafür gibt es Fachleute. Einfach einen Strich über die Landkarte ziehen und sagen: „Prima, hier wird es gehen, ist auf alle Fälle weit genug von uns weg“, das machen wir nicht. Wir belasten nicht andere mit dem, was wir für uns selbst nicht akzeptieren können!

Außerdem sind wir davon überzeugt, dass der Vorhabenträger DB AG, Bund und Land, die alle versprochen haben, die Hinterlandanbindung siedlungsfern und sozialverträglich zu realisieren, dies dann auch tun sollten. Bisher sind sie ihrem eigenen Anspruch leider nicht gerecht
geworden. Die vorgeschlagenen und untersuchten Trassenführungen sind nicht siedlungsfern und sozialverträglich also für ganz Ostholstein völlig inakzeptabel!

 

Wir hoffen darauf und kämpfen dafür dass ganz Ostholstein aufsteht und erkennt, dass das Projekt FESTE FEHMARNBELTQUERUNG verhindert werden muss, nicht bestimmte Trassenvarianten!

Wir freuen uns über prominente Unterstützung. 

Bastian Sick, der bekannte Autor der Buchreihe

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, steht an

der Seite der Beltquerungsgegner.

 

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© Kerstin Fischer