Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

Planfeststellungsverfahren für das Querungsbauwerk

 

Das Planfeststellungsverfahren für den Tunnel wird demnächst formal eingeleitet. Alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, ihre Einwendungen abzugeben.

 

Wie beim Raumordnungsverfahren für die Schienenhinterlandanbindung ist es bei diesem Planfestestellungsverfahren für den Tunnel sehr wichtig, dass möglichst viele Einwendungen abgegeben werden. Wir rufen alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger auf, sich ein weiteres Mal aktiv in das Verfahren einzuschalten und ihre Einwendung gegen den Tunnel abzugeben. Lassen Sie sich durch die Aussagen verantwortlicher Politiker_innen, die behaupten nur die vom Tunnel direkt Betroffenen dürften Einwendungen abgeben, nicht verwirren. Jede_r von uns ist direkt betroffen. Ohne dieses Bauwerk müssten Sie sich nicht um die Ostsee, Ihre Gesundheit, Ihren Arbeitsplatz oder den Wert Ihrer Immobilie sorgen.

 

Weil es nicht für alle möglich ist, sich mit den Planfeststellungunterlagen zu beschäftigen, bieten wir auch hierfür unsere Hilfe an. Wir werden auf dieser Seite wieder Musterschreiben zum Herunterladen veröffentlichen, die Sie entweder so wie sie sind oder mit ihren eigenen Worten individualisiert nutzen könnnen.

 

BITTE MACHEN SIE IHRE EINWENDUNG! Und achten Sie darauf, sie innerhalb der gesetzten Frist abzugeben. Sobald die Landesplanungsbehörde die Unterlagen öffentlich auslegt hat und die Frist zur Bürgerbeteiligung beginnt, werden wir Sie auf dieser Seite darüber informieren.

 

Auszug aus der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein

http://www.schleswig-holstein.de/MWAVT/DE/Service/Presse/PI/2013/131018_FBQ_Planfeststellungsverfahren.html

 

Nach den Worten LBV-Direktor Torsten Conradt wird die Planfeststellungsbehörde in den nächsten Wochen die umfangreichen Unterlagen auf Vollständigkeit und Plausibilität prüfen. Erst danach werde sie das Verfahren formal einleiten. Femern A/S sagte zu, so schnell wie möglich, sämtliche Planfeststellungsunterlagen in der Fassung der Antragstellung als freiwillige Leistung auch online auf der Internetseite www.femern.de zur Verfügung zu stellen. Baunkjær: „Damit erhalten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, noch vor der Auslage in Papierform Einsicht in die Dokumente zu nehmen und sich mit der detaillierten Begründung des Projektes auseinanderzusetzen.“ Die förmliche Auslegung wird durch die Planfeststellungsbehörde bekannt gemacht. Die so genannten Träger öffentlicher Belange und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger können dann Stellungnahmen abgeben und Einwendungen erheben.

LBV-Chef Conradt erinnerte daran, dass die schriftlichen Einwendungen nur berücksichtigt werden können, wenn sie im Zeitraum zwischen dem Beginn der förmlichen Auslegung und bis vier Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist rechtswirksam bei der Planfeststellungsbehörde erhoben werden und sich ausschließlich auf die von der Anhörungsbehörde verteilten Unterlagen beziehen. „Einwendungen, die vor Beginn des förmlichen Beteiligungsverfahrens bei der Anhörungsbehörde eingehen, können nicht als Einwendungen oder Stellungnahmen gewertet werden“, so Conradt.

Wir freuen uns über prominente Unterstützung. 

Bastian Sick, der bekannte Autor der Buchreihe

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, steht an

der Seite der Beltquerungsgegner.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kerstin Fischer