Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

Den Trassenverlauf finden Sie auf den Seiten der DB-AG:  https://www.anbindung-fbq.de/de/karten.html

Beitrag von Kerstin Fischer, Sprecherin der BI Ratekau-wehrt-sich:

 

Den Fehmarnbelttunnel verhindern und gleichzeitig an der Ausgestaltung der Schienentrasse mitarbeiten, geht das?

Das geht nicht nur, es ist absolut notwendig dies zu tun, denn jetzt laufen die Planverfahren, die die Durchführung beider Projekte festlegen.

Die Gemeinde Ratekau ist mit Mehrheitsbeschluss den BELTRETTERN beigetreten. Das ist die konsequente Folge des ebenfalls mehrheitlichen Gemeindebeschlusses, mit dem sich Ratekau gegen den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung ausgesprochen hat.

Die BELTRETTER kämpfen gegen den Bau des Tunnels durch den Fehmarnbelt. Sie kämpfen nicht gegen die Schienenanbindung. Das wäre auch überflüssig, denn wenn der Tunnel nicht gebaut wird, wird auch die Schienentrasse nicht benötigt. Wenn der Tunnel doch gebaut werden sollte, muss zum Schutz der Bürger_innen in jedem Fall auch die Schienentrasse realisiert werden. Dies ist ein wesentlicher Punkt, der oft übersehen wird.

Dabei ist es sehr wichtig, hier zu unterscheiden. Neben den Planungen der Dänen zum Bau des Tunnels ist auch die DB AG mitten in den Arbeiten für die Realisierung der 88 km langen Schienentrasse, die zu einem großen Teil auf neuer Strecke gebaut werden soll. Um die Interessen der betroffenen Bürger_innen der Gemeinde Ratekau in den Gremien, die für die Bürgerbeteiligung eingerichtet wurden, wirksam zu vertreten, sind Bürgermeister Thomas Keller im Dialogforum, Projektbeirat und in den Runden Tischen; Corina Harnack, die Fraktionssprecherin der BFG, im Runden Tisch Süd 2 und im Projektbeirat; sowie eine Vertreterin der Bürgerinitiative Ratekau-wehrt-sich im Runden Tisch Süd 2 vertreten. In den Runden Tischen wurden Kernforderungen aufgestellt, die von allen betroffenen Gemeinden vertreten werden, ergänzt um die individuellen Forderungen einer jeden einzelnen Gemeinde/Stadt. Dieser Katalog ist es, der unter anderem übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen für alle Betroffenen fordert und über den Projektbeirat und das Dialogforum in Berlin vorgelegt werden wird. Dies sind die drei maßgeblichen Gremien der Bürgerbeteiligung für alle Themen, die mit dem Bau der Hinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung zu tun haben. Das muss man wissen, wenn man für die von Schienenlärm und Erschütterungen betroffenen Menschen etwas erreichen will.

11.04.2017

   Belttunnel

KN-Online vom 9.4.17:

 

           Puttgarden

. Man knallt sich Vorhaltungen an den Kopf, diskreditiert das Geschäftsmodell des Widersachers und wirft sich gegenseitig vor, die Öffentlichkeit systematisch falsch zu informieren: Seit Jahren geht es schon so, das öffentliche Gezänk zwischen der Fährreederei Scandlines und den Planern des Fehmarnbelt-Tunnels. Dass beide Seiten versuchen, Politiker für ihre Position zu gewinnen, ist also nicht neu.

 

Neu und in dieser Art einmalig in dieser PR-Schlacht ist der jüngste Werbeschachzug von Scandlines: 

Bahntrasse

Runder Tisch Süd 2 
(Lübeck bis Timmendorfer Strand)

5. Juli 2017,

17.30 Uhr bis  20.30 Uhr.

Gemeinde Timmendorfer Strand, Strandallee 42,

23669 Timmendorfer Strand.

Öffentliche Bekanntmachung und Einladung folgen.

 

01.03.2017

Aktion Landschaftsrahmen in der Gemeinde Ratekau

      Mehrheit der Schleswig-Holsteiner laut               ......LN-Umfrage für den Tunnel.

      dazu die beltretter:

            Liebe BELTRETTER und Unterstützer,

 

eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Lübecker Nachrichten sorgt für Erstaunen:

Die Mehrheit der Schleswig-Holsteiner sei für den Belttunnel-Bau.

Wirklich? Das sagen wir dazu:

 

„Belttunnel wird nicht per Umfrage realisiert, sondern vor Gericht gestoppt"

 

Wir BELTRETTER sehen die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zum geplanten Fehmarnbelt-Tunnel gelassen skeptisch. „Nach dieser Umfrage ist die Mehrheit angeblich für den Belttunnel. Aber um zu diesem Ergebnis zu kommen, sind Menschen in ganz Schleswig-Holstein gefragt worden. Wir haben Zweifel, dass sich viele in zum Beispiel Brunsbüttel schon mal intensiv mit den immensen Risiken dieses Mammutprojekts befasst haben“, so Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER. Viele glaubten, der Tunnel sei ein Geschenk der Dänen, würden aber übersehen, dass sie den Bau mit einer hohen Mautzahlung, Schäden an der Umwelt und dramatischen Folgen für die Region bezahlen würden. 

 

Mehrheit in Ostholstein dagegen – bereits mehr als 32.000 Unterschriften gegen den Tunnel 

 

Eine eigene repräsentative BELTRETTER-Umfrage unter Wahlberechtigten in dem am stärksten betroffenen Kreis Ostholstein und auf Fehmarn – durchgeführt vom renommierten Meinungsforschungsinstitut YouGov – hatte jüngst ergeben, dass die Mehrheit der Ostholsteiner gegen das Megaprojekt Belttunnel ist. Karin Neumann: „Dafür sind mit großem Aufwand 0,3 Prozent der Wahlberechtigten in Ostholstein telefonisch befragt worden. Bei der Schleswig-Holstein-Umfrage aber wurden nur 0,04 Prozent der Wahlberechtigten interviewt.“ Bei der Online-Unterschriftenaktion gegen das Mammutprojekt Belttunnel hätten zudem bereits mehr als 32.000 Menschen unterschrieben (http://www.beltretter.de/unterschriften). 

 

Mit JA zum Tunnel Wählerstimmen gewinnen oder eher verlieren?

 

Die BELTRETTER weisen außerdem darauf hin, dass bei der aktuellen Befragung kein Zusammenhang zwischen dem Belttunnel-Projekt und der im Norden geplanten Güterbahn-Trasse hergestellt worden ist. Denn die Güterbahn-Trasse hänge unmittelbar mit dem geplanten größten Absenktunnel der Welt zusammen. Für die BELTRETTER steht daher fest: Je näher man an der geplanten größten Baustelle Nord-Europas und je näher man an der geplanten Güterbahn-Trasse fragt, desto bewusster sind den Menschen die Risiken und Folgen und desto größer ist die Ablehnung. „Das Mammutprojekt wird nicht per Umfrage realisiert, sondern vor Gericht gestoppt“, so Ananda Julia Albert, ebenfalls Sprecherin der BELTRETTER. Die Parteien sollten sich fragen, ob es wahrscheinlicher ist, mit einem JA zum Belttunnel-Projekt z.B. an der Nordseeküste Wählerstimmen zu gewinnen, oder ob die Wahrscheinlichkeit größer ist, mit einem solchen JA an der Ostseeküste Stimmen zu verlieren.

 

Herzlich

 

Ihr BELTRETTER Team

 

25.04.2016

Beltretter-Umfrage in Ostholstein:

Mehrheit der Ostholsteiner gegen den geplanten Fehmarnbelttunnel !

      Die Mehrheit der Menschen in Ostholstein lehnt das Mammutprojekt Fehmarnbelt-       Tunnel inklusive der geplanten Güterbahn-Trasse zum Tunnel ab....

 

       ....lesen Sie mehr

        http://beltretter.de/2016/04/13/mehrheit-gegen-mammutprojekt-belttunnel/

     13.04.2016

    Wie geht es weiter mit Tunnel/ Schiene?

       Lesen Sie hier:   FFBQ Tunnel/Schiene

     zaubern wie die Dänen....

.... haben sich die Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium wohl gedacht und flugs die Kosten für den Bau der gesamten Schienenanbindung inklusive Neubau der Fehmarnsundbrücke auf 1,517 Milliarden Euro heruntergerechnet.

 

Wie auch immer sie das gemacht haben, seriös kann es nicht sein. Es ist lange bekannt, dass die Kosten für die deutsche Hinterlandanbindung sich auf 2,5 bis 3 Milliarden Euro belaufen werden.

Die verstärkt von "Politikern im Vor-Wahlkampfmodus" geforderten, umfangreichen und über das gesetzliche Maß hinausgehenden, Lärmschutzmaßnahmen sind darin noch gar nicht enthalten.

 

Der NABU findet dazu klare Worte:

 

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/verkehrsinfrastruktur/fehmarnbeltquerung/index.html

08.04.2016

2016 - die Arbeit geht weiter, und es sieht nicht so schlecht aus!

Die Chancen, die überteuerte und vor allem nicht benötigte Feste Fehmarnbeltquerung verhindern zu können, stehen nicht so schlecht.

 

Das Projekt wird immer teurer und die Dänische Regierung schiebt den Termin für die endgültige Entscheidung über den Bau immer weiter hinaus. Im Herbst 2016 soll es so weit sein.

 

Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Projekt, vor allem das Planfeststellungsverfahren auf deutscher Seite, bis dahin entwickeln. Fest steht wohl in jedem Fall dass eine Eröffnung, sollte der Tunnel tatsächlich gebaut werden, nicht vor 2030 zu erwarten ist.

 

Wir werden in jedem Fall weiter daran arbeiten, den Tunnel durch den Fehmarnbelt zu verhindern. 

 

Wir sind aber auch alle Realisten und kümmern uns auch dann um unsere Region, wenn der Bau wider Erwarten beginnen sollte. Dann nämlich geht es um Verhandlungen über Lärmschutz an der bestehenden wie neu zu bauenden Bahnstrecke, und zwar mit dem Land, dem Bund und der Deutschen Bahn AG. So weit sind wir aber noch nicht - alles zu seiner Zeit!

Januar 2016

........STOP - KEINE Feste Fehmarnbeltquerung

 

Ein Kreuz ist leicht selbst zu bauen (siehe Bauanleitung), oder bestellen Sie eines bei uns

0170-6811832 (K.Fischer)  oder E-mail info@ratekau-wehrt-sich.de. Gegen eine Spende von 10,- bzw. 15,- Euro können Sie ein fertiges Kreuz von 1m oder 1,5 m Länge bei uns abholen.

 

Bauanleitung:

http://beltretter.de/2015/06/13/setzen-sie-ein-zeichen-aus-holz/

      Plakataktion in Ratekau

Wir haben 40 Plakate in der Großgemeinde Ratekau aufgehängt. Selbstverständlich mit Genehmigung der Verwaltung. Leider wurden auch schon die ersten zerstört oder gestohlen. Es gibt immer wieder Zeitgenossen, die andere Meinungen nicht ertragen - schade!

Blaue Kreuze, wohin man schaut!

Das himmelblaue Kreuz der Beltretter, als Symbol für den Widerstand gegen den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung, taucht immer häufiger in Ostholstein auf.

 

Auch die BI Ratekau-wehrt-sich macht aktiv bei der Verbreitung dieses Zeichens mit. Der Bau des Tunnels ist längst noch nicht sicher, und alle sollen sehen, dass Ostholstein sich weiterhin massiv gegen dieses ebenso unötige wie überdimensionierte Projekt wehrt.

Werden Sie beltretter

Stellen Sie sich das Beltretter-Kreuz an ihr Haus, den Gartenzaun, die Garage. die Bauanleitung finden sie hier:

 

Wir bauen Ihnen ein Beltretter-Kreuz

 

Brettlänge 1,50 m für 15,00 Euro

Brettlänge 1,00 m für 10,- Euro

 

Von diesem Geld finanzieren wir den Bau weiterer Kreuze, Flyer und Infomaterial.

 

Melden Sie sich unter:

 

E-Mail: info@ratekau-wehrt-sich.de

oder

mobil: 0170-6811832

 

UNTERSTÜTZEN SIE DIE BELTRETTER:

Oder per Überweisung gegen Spendenquittung:

Es gibt auch schicke Shirts und Kappen, 

SCHAUT DOCH 'MAL IN DEN ONLINE-SHOP: 

 

HTTP://BELTRETTER.DE/2015/06/23/BELTRETTER-KOLLEKTION/

Wir freuen uns über prominente Unterstützung. 

Bastian Sick, der bekannte Autor der Buchreihe

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, steht an

der Seite der Beltquerungsgegner.

 

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© Kerstin Fischer