Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde
Ratekau wehrt sich - keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

Das planfeststellungsverfahren Tunnel geht in die nächste runde

Die Auslegungsfrist der von Femern A/S überarbeiteten Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren Tunnel beginnt am 12. Juli und endet am 12. August 2016. Einwendungen können dann noch bis zum 26. August 2016 an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) in Kiel gesandt werden.

 

Sie sind wieder gefragt!

Schreiben sie erneut Ihre Einwendung zum Projekt. Sie sind alle Betroffene, weil die Folgen von Bau und Betrieb des Tunnels, mit seinen Straßen- und Schienenanbindungen, überall in der Region zu spüren sein werden. Wehren Sie sich:

  • weil der Tunnel überflüssig und überteuert ist,
  • weil die Ostsee am Fehmarnbelt dauerhaft zerstört und alles Leben in ihr während der Bauzeit gefährdet ist,
  • weil Sie um Arbeitsplätze im Tourismus bangen, wenn keine Touristen mehr in verlärmten Orten wohnen oder in der braunen Ostseebrühe baden wollen
  • weil Sie Angst vor der Entwertung ihres Hauses durch die Verlegung der Bahntrasse haben
  • weil Sie die gesundheitlichen Auswirkungen zunehmenden Verkehrslärms fürchten
  • weil es Ihnen stinkt, dass Milliarden von Steuergeldern ausgegeben werden, ohne dass der Nutzen dafür nachgewiesen wurde
  • weil Sie es satthaben, dass immer von einem Geschenk der Dänen gesprochen wird, obwohl der Tunnel mit europäischen Fördergeldern gebaut werden soll, und Deutschland größter Netto Zahler der EU ist
  • weil Sie die Folgen des zunehmenden Verkehrs auf Straße und Schiene fürchten,
  • oder weil Sie ganz einfach nicht wollen, dass unsere Steuergelder für überflüssige Prestige-Objekte aus dem Fenster geworfen werden, anstatt sie sinnvoller in die Bildung unserer Kinder, langfristige Arbeitsplätze und wirklich notwendige Infrastrukturmaßnahmen zu investieren.
  •  

Wir bieten ihnen wieder unterstützung an:

Wie schon bei der ersten Auslegung, vor zwei Jahren, bieten wir Ihnen formulierte Einwendungen an, die Sie um ihre persönlichen Angaben und Betroffenheit ergänzen. Es ist sehr wichtig, dass Sie auch in diesem erneuten Auslegungsverfahren eine Einwendung machen. Die für die Auslegung der Unterlagen gewählte Zeit im Juli hat ihre Gründe in ablaufenden Fristen und Vertragsbindungen, dies stand in der Presse. Aber ganz sicher ist es den Projektbefürwortern unter den Verantwortlichen im Land nicht unrecht, dass die Auslegung so kurz vor den Sommerferien stattfindet. Sie dürfen darauf hoffen, dass viele Betroffene auf Einwendungen verzichten, weil sie einfach andere Dinge im Kopf haben.

 

machen sie mit 

schreiben sie eine einwendung

 

Unser Widerstand gegen das Projekt ist wichtiger denn je, denn es wackelt heftiger denn je.

 

wir informieren sie, wenn es losgeht!

 

27.06.2016

Beltretter-Aktion am 7. Mai in lübeck!

Es ist ja nicht so ganz leicht, die Aufmerksamkeit der Lübecker auf das Thema Feste Fehmarnbeltquerung zu lenken. Wenn aber das Interesse geweckt wurde, dann wurde es auch interessant am 7. Mai auf dem Marktplatz mitten in Lübeck. So sind viele gute Gespräche, ein schönes Bild für Frau Merkel, 64 Geburtstagskarten und einige glückliche Gewinner der attraktiven Preise das Ergebnis unserer BELTRETTER Aktion. 

       Lesen Sie hier:   Wer/ Wann/ Was

Der Wochenspiegel schreibt dazu:

20.05.2016

      Mehrheit der Schleswig-Holsteiner laut         LN-Umfrage für den Tunnel.

      dazu die beltretter:

            Liebe BELTRETTER und Unterstützer,

 

eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Lübecker Nachrichten sorgt für Erstaunen:

Die Mehrheit der Schleswig-Holsteiner sei für den Belttunnel-Bau.

Wirklich? Das sagen wir dazu:

 

„Belttunnel wird nicht per Umfrage realisiert, sondern vor Gericht gestoppt"

 

Wir BELTRETTER sehen die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zum geplanten Fehmarnbelt-Tunnel gelassen skeptisch. „Nach dieser Umfrage ist die Mehrheit angeblich für den Belttunnel. Aber um zu diesem Ergebnis zu kommen, sind Menschen in ganz Schleswig-Holstein gefragt worden. Wir haben Zweifel, dass sich viele in zum Beispiel Brunsbüttel schon mal intensiv mit den immensen Risiken dieses Mammutprojekts befasst haben“, so Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER. Viele glaubten, der Tunnel sei ein Geschenk der Dänen, würden aber übersehen, dass sie den Bau mit einer hohen Mautzahlung, Schäden an der Umwelt und dramatischen Folgen für die Region bezahlen würden. 

 

Mehrheit in Ostholstein dagegen – bereits mehr als 32.000 Unterschriften gegen den Tunnel 

 

Eine eigene repräsentative BELTRETTER-Umfrage unter Wahlberechtigten in dem am stärksten betroffenen Kreis Ostholstein und auf Fehmarn – durchgeführt vom renommierten Meinungsforschungsinstitut YouGov – hatte jüngst ergeben, dass die Mehrheit der Ostholsteiner gegen das Megaprojekt Belttunnel ist. Karin Neumann: „Dafür sind mit großem Aufwand 0,3 Prozent der Wahlberechtigten in Ostholstein telefonisch befragt worden. Bei der Schleswig-Holstein-Umfrage aber wurden nur 0,04 Prozent der Wahlberechtigten interviewt.“ Bei der Online-Unterschriftenaktion gegen das Mammutprojekt Belttunnel hätten zudem bereits mehr als 32.000 Menschen unterschrieben (http://www.beltretter.de/unterschriften). 

 

Mit JA zum Tunnel Wählerstimmen gewinnen oder eher verlieren?

 

Die BELTRETTER weisen außerdem darauf hin, dass bei der aktuellen Befragung kein Zusammenhang zwischen dem Belttunnel-Projekt und der im Norden geplanten Güterbahn-Trasse hergestellt worden ist. Denn die Güterbahn-Trasse hänge unmittelbar mit dem geplanten größten Absenktunnel der Welt zusammen. Für die BELTRETTER steht daher fest: Je näher man an der geplanten größten Baustelle Nord-Europas und je näher man an der geplanten Güterbahn-Trasse fragt, desto bewusster sind den Menschen die Risiken und Folgen und desto größer ist die Ablehnung. „Das Mammutprojekt wird nicht per Umfrage realisiert, sondern vor Gericht gestoppt“, so Ananda Julia Albert, ebenfalls Sprecherin der BELTRETTER. Die Parteien sollten sich fragen, ob es wahrscheinlicher ist, mit einem JA zum Belttunnel-Projekt z.B. an der Nordseeküste Wählerstimmen zu gewinnen, oder ob die Wahrscheinlichkeit größer ist, mit einem solchen JA an der Ostseeküste Stimmen zu verlieren.

 

Herzlich

 

Ihr BELTRETTER Team

 

25.04.2016

Beltretter-Umfrage in Ostholstein:

Mehrheit der Ostholsteiner gegen den geplanten Fehmarnbelttunnel !

      Die Mehrheit der Menschen in Ostholstein lehnt das Mammutprojekt Fehmarnbelt-       Tunnel inklusive der geplanten Güterbahn-Trasse zum Tunnel ab....

 

       ....lesen Sie mehr

        http://beltretter.de/2016/04/13/mehrheit-gegen-mammutprojekt-belttunnel/

     13.04.2016

    Wie geht es weiter mit Tunnel/ Schiene?

       Lesen Sie hier:   FFBQ Tunnel/Schiene

     zaubern wie die Dänen....

.... haben sich die Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium wohl gedacht und flugs die Kosten für den Bau der gesamten Schienenanbindung inklusive Neubau der Fehmarnsundbrücke auf 1,517 Milliarden Euro heruntergerechnet.

 

Wie auch immer sie das gemacht haben, seriös kann es nicht sein. Es ist lange bekannt, dass die Kosten für die deutsche Hinterlandanbindung sich auf 2,5 bis 3 Milliarden Euro belaufen werden.

Die verstärkt von "Politikern im Vor-Wahlkampfmodus" geforderten, umfangreichen und über das gesetzliche Maß hinausgehenden, Lärmschutzmaßnahmen sind darin noch gar nicht enthalten.

 

Der NABU findet dazu klare Worte.

 

Sie finden den NABU-Artikel hier:

SLH_16.3.pdf
PDF-Dokument [704.3 KB]
08.04.2016

2016 - die Arbeit geht weiter, und es sieht nicht so schlecht aus!

Die Chancen, die überteuerte und vor allem nicht benötigte Feste Fehmarnbeltquerung verhindern zu können, stehen nicht so schlecht.

 

Das Projekt wird immer teurer und die Dänische Regierung schiebt den Termin für die endgültige Entscheidung über den Bau immer weiter hinaus. Im Herbst 2016 soll es so weit sein.

 

Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Projekt, vor allem das Planfeststellungsverfahren auf deutscher Seite, bis dahin entwickeln. Fest steht wohl in jedem Fall dass eine Eröffnung, sollte der Tunnel tatsächlich gebaut werden, nicht vor 2030 zu erwarten ist.

 

Wir werden in jedem Fall weiter daran arbeiten, den Tunnel durch den Fehmarnbelt zu verhindern. 

 

Wir sind aber auch alle Realisten und kümmern uns auch dann um unsere Region, wenn der Bau wider Erwarten beginnen sollte. Dann nämlich geht es um Verhandlungen über Lärmschutz an der bestehenden wie neu zu bauenden Bahnstrecke, und zwar mit dem Land, dem Bund und der Deutschen Bahn AG. So weit sind wir aber noch nicht - alles zu seiner Zeit!

Januar 2016

........STOP - KEINE Feste Fehmarnbeltquerung

Aktive der BI Ratekau-wehrt-sich bei der jüngsten Beltretteraktion an der Preesterkoppel in Ratekau
 

Ein Kreuz ist leicht selbst zu bauen (siehe Bauanleitung), oder bestellen Sie eines bei uns

0170-6811832 (K.Fischer)  oder E-mail info@ratekau-wehrt-sich.de. Gegen eine Spende von 10,- bzw. 15,- Euro können Sie ein fertiges Kreuz von 1m oder 1,5 m Länge bei uns abholen.

Bauanleitung.pdf
PDF-Dokument [361.6 KB]

      Plakataktion in Ratekau

Wir haben 40 Plakate in der Großgemeinde Ratekau aufgehängt. Selbstverständlich mit Genehmigung der Verwaltung. Leider wurden auch schon die ersten zerstört oder gestohlen. Es gibt immer wieder Zeitgenossen, die andere Meinungen nicht ertragen - schade!

Blaue Kreuze, wohin man schaut!

Das himmelblaue Kreuz der Beltretter, als Symbol für den Widerstand gegen den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung, taucht immer häufiger in Ostholstein auf.

 

Auch die BI Ratekau-wehrt-sich macht aktiv bei der Verbreitung dieses Zeichens mit. Der Bau des Tunnels ist längst noch nicht sicher, und alle sollen sehen, dass Ostholstein sich weiterhin massiv gegen dieses ebenso unötige wie überdimensionierte Projekt wehrt.

Werden Sie beltretter

Bauanleitung.pdf
PDF-Dokument [361.6 KB]

Stellen Sie sich das Beltretter-Kreuz an ihr Haus, den Gartenzaun, die Garage. die Bauanleitung finden sie hier:

 

Wir bauen Ihnen ein Beltretter-Kreuz

 

Brettlänge 1,50 m für 15,00 Euro

Brettlänge 1,00 m für 10,- Euro

 

Von diesem Geld finanzieren wir den Bau weiterer Kreuze, Flyer und Infomaterial.

 

Melden Sie sich unter:

 

E-Mail: info@ratekau-wehrt-sich.de

oder

mobil: 0170-6811832

 

UNTERSTÜTZEN SIE DIE BELTRETTER:

Oder per Überweisung gegen Spendenquittung:

Es gibt auch schicke Shirts und Kappen, 

SCHAUT DOCH 'MAL IN DEN ONLINE-SHOP: 

 

HTTP://BELTRETTER.DE/2015/06/23/BELTRETTER-KOLLEKTION/

Wir freuen uns über prominente Unterstützung. 

Bastian Sick, der bekannte Autor der Buchreihe

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, steht an

der Seite der Beltquerungsgegner.

 

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© Kerstin Fischer